Sonntag, 27. November 2011

Letzte Reise nach Kenia von 29.10. bis 16:11: Ein Kurzbericht von Dr. Annekathrin Klotz

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Wir, das heißt Susi (Dr. Susanne Klotz), Tabea Otto, eine Krankenschwester aus Hetzdorf bei Freital, Dr. Kathrin Buder, eine Kinderkrankenschwester aus Magdeburg und Studienkollegin von Susi, und ich sind am 29. 10. nach Kenia gereist. In Nairobi sicher gelandet, haben wir uns gleich am nächsten Tag auf den Weg zu unserem Projekt nach Chwele begeben.
Kinder aus der Gemeinde Chwele in Westkenias begrüßen die Mitglieder des Vereins Open Hearts e.V. (Foto: Privat)
Wir wurden wie immer ganz herzlich empfangen, sind in einem Haus eines Gemeindemitgliedes untergekommen und wurden wieder auf das hervorragendeste beköstigt. Die Herzlichkeit und Liebe, die uns immer entgegen gebracht wird, begeistert mich immer wieder aufs Neue. Sie haben sich übrigens ganz oft nach dir erkundigt Pastor Job, Harrison , Andy Thomas und einige von Word of Life und wir sollen dir von allen die besten Grüße ausrichten. Wir waren eine reichliche Woche in Chwele und haben sehr viel erreichen können.
Dr. Susanne Klotz und Mitglieder der Kirchgemeinde in Chwele.  (Foto Privat)
Wir haben einen Verein in Kenia gegründet und sind jetzt dort als CBO  - Community Based Organization registriert. Damit gehen viele bürokratischen Wege einfacher, z. B. konnten wir somit ein Bankkonto eröffnen, was uns die Überweisung von Deutschland aus ungemein erleichtert. Desweiteren haben wir ein gutes Grundstück für unser Krankenhaus gefunden, was uns die Kirchgemeinde zur Verfügung stellt. Das wurde auch gleich vertraglich geregelt. Wir haben eine Behinderten Schule in Chwele besucht, die von der Kirchgemeinde aufgebaut wurde und von 2 Engländern unterstützt wurde. Sie haben das Gebäude gebaut. 
Kinder aus der Gemeinde Chwele begrüßen die Mitglieder des Open Hearts Vereins.  (Foto Privat)
Behinderte werden in Kenia verachtet, versteckt und minderwertig behandelt. In der Schule werden diese Kinder aufgefangen, viele von ihnen sind taubstumm. Ihnen wird das Lesen und Schreiben beigebracht, sie bekommen eine ordentliche Mahlzeit, wahrscheinlich die einzige am Tag, und es wird sich liebevoll um sie gekümmert.
Dr. Susanne Klotz verteilt Spenden in der Schule der Gemeinde. (Foto Privat)
Wir planen für diese Kinder ein Patenschaftsprogramm aufzubauen, um die anfallenden Kosten zu decken und den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Vor Kurzem haben wir die Architektenpläne für unsere Einrichtung  bekommen.
Unsere Reise endete am 15. 11. 2011 und morgen erscheint übrigens ein Artikel über unser Projekt in der Freien Presse, Regionalteil Flöha.
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